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17.03.2007 16:18

On Tour with Heather Green 27.04 - 4.05.2007

Heather Greene ist die neue Sensation in der New Yorker Underground-Musikszene. Eine Songwriterin der Extraklasse in der Tradition von Joni Mitchell und Tori Amos die nun mit einem außergewöhnlichen Debutalbum auf sich aufmerksam macht. Heathers langsamer, aber stetiger Aufstieg in der New Yorker Szene erinnert an den Stand der Sommer-Sonne um die Mittagszeit, sie steht noch nicht ganz oben, doch man weiß genau, dass es verdammt heiß werden wird.

Mit einer bittersüßen Sammlung ihrer Kompositionen entführt Heather ihre Zuhörer und zieht sie langsam, aber sicher in ihre Slow-Motion-Welt der sich überlagernden Sound landschaften. In den letzten zwei Jahren hat sie es so mit ihrem ganz eigenem Charme geschafft, sich in ihrer Heimatstadt einen Namen zu machen und die Top-Clubs wie den Living Room, Joes Pub, das Tonic oder das Southpaw bis unter die Decke mit Zuhörern zu füllen. Der große New Yorker Radiosender WNYC proklamierte sie als "New York best gehütetes Geheimnis" und Publikationen wie Time Out New York, die New York Post oder Village Voice lobpreisten geradezu ihre Musik und empfehlen fortwährend ihre Konzerte mit großen Ankündigungen, voll des Lobes.

Heathers Songs kommen sexy, unschuldig, romantisch, ein klein wenig sarkastisch und dann wieder verträumt daher. Diese Dualität und Vielschichtigkeit ist es wohl, die uns Zuhörer fesselt. "Ich hoffe das meine Musik, wie meine Karriere, wächst ? und bleibt" sagt sie selbst und entspricht damit ganz der Bedeutung ihres Namens. Heather bedeutet auf Deutsch Heidekraut, welches ja auch widerstandsfähig und stark ist und mit leuchtenden Blüten lockt. Unterstützt wird Heather Greene auf ihrem Erstlingswerk von Gitarren und Geigen, von Bass, Schlagzeug und anderen Sounds, vor allem aber von fantastischen Kollegen wie Bill Frisell und dem Tosca String Quartett. Jeder musikalische Part auf dieser CD enthält Shortstorys und kleine Überraschungen, die sich Manchem wohl erst nach wiederholtem Hören erschließen.

Die Produktion des Albums hätte fast nicht stattgefunden, hatte Heather doch zuerst nicht recht den Glauben daran: "Ich tingelte, mit meinem alten Wurlitzer Piano auf der Lade fläche meines Wagens, durch die Vereinigten Staaten. Nach einer Show in Seattle ? ich spielte nach einem Sänger, der Jimmy Buffet Cover zum Besten gab ? traf ich einen Typ namens Tucker Martine, der mir anbot eine Platte mit ihm aufzunehmen. Ich dachte damals, dass es eine völlig verrückte Idee wäre, da wir auf entgegen gesetzten Seiten des Landes lebten. Aber nachdem ich mir seine wundervollen Produktionen von Musikern wie Bill Frisell, Laura Viers, und Jesse Sykes anhörte, konnte ich nicht mehr nein sagen. Sieben Monate flog ich zwischen New York und Seattle hin und her, Musiker von beiden Küsten in diese Produktion einbeziehend. Die Streicher wurden sogar in Austin, Texas aufgenommen und via Festplatte nach Seattle zum Mix gebracht. Diese CD wurde über ganz Amerika aufgenommen, unglaublich aber wahr!"